LED-Röhre, LED-Panel oder Sportstrahler – welche Beleuchtung eignet sich für Tennishallen?

LED-Röhre, LED-Panel oder Sportstrahler – welche Beleuchtung eignet sich für Tennishallen?

Wer eine Tennishalle auf LED-Beleuchtung umrüsten möchte, stößt schnell auf unterschiedliche Systeme. Angeboten werden unter anderem LED-Röhren, LED-Panels und speziell ausgerichtete LED-Sportstrahler.

Auf den ersten Blick scheint der Vergleich einfach: Welche Leuchte hat die geringste Wattzahl und welcher Anbieter bietet den günstigsten Preis?

In der Praxis greift dieser Vergleich jedoch zu kurz.

Entscheidend ist nicht die einzelne Leuchte, sondern das Ergebnis der kompletten Beleuchtungsanlage auf dem Tennisplatz.

Dazu gehören insbesondere Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit, Blendung, Lichtverteilung und die Gesamtanschlussleistung der gesamten Anlage.

LED ist nicht gleich LED

LED-Technik bietet gegenüber vielen älteren Beleuchtungssystemen erhebliche Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Wie effizient eine neue Anlage tatsächlich arbeitet, hängt jedoch stark davon ab, wie das Licht erzeugt, verteilt und auf dem Spielfeld genutzt wird.

Eine LED-Röhre mit geringer Leistung ist deshalb nicht automatisch wirtschaftlicher als ein leistungsstärkerer Sportstrahler.

Wenn beispielsweise eine größere Anzahl von Röhren oder Panels benötigt wird, um die gewünschte Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit zu erreichen, kann die Gesamtanschlussleistung der Anlage am Ende höher ausfallen.

Deshalb betrachten wir bei Sinus Solutions nicht nur die Wattzahl einer einzelnen Leuchte.

Wir fragen:

Wie viel elektrische Leistung benötigt die komplette Anlage, um auf dem Tennisplatz die gewünschte Lichtqualität zu erreichen?

LED-Röhren in Tennishallen

LED-Röhren werden häufig eingesetzt, wenn bestehende Leuchtstoffröhren möglichst einfach ersetzt werden sollen.

Der Vorteil liegt zunächst auf der Hand: Vorhandene Leuchten oder Befestigungsstrukturen können je nach Anlage teilweise weiterverwendet werden.

Für die Bewertung einer Tennishallenbeleuchtung reicht diese Betrachtung jedoch nicht aus.

Wichtig ist unter anderem:

  • Wie wird das Licht auf dem Spielfeld verteilt?
  • Wie viele Röhren werden für die gewünschte Beleuchtungsstärke benötigt?
  • Wie gleichmäßig wird die Spielfläche ausgeleuchtet?
  • Wie hoch ist die Gesamtanschlussleistung aller Leuchten?
  • Welche Komponenten der bestehenden Anlage müssen zusätzlich angepasst werden?
  • Wie wartungsfreundlich ist das System langfristig?

Ein einfacher Austausch „Röhre gegen Röhre“ bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die neue Beleuchtung optimal auf die Anforderungen des Tennissports abgestimmt ist.

LED-Panels in Tennishallen

LED-Panels erzeugen eine vergleichsweise großflächige Lichtquelle und können je nach Hallengeometrie für bestimmte Anwendungen interessant sein.

Auch hier entscheidet jedoch nicht die Bauform allein über die Qualität einer Sportbeleuchtung.

Bei einer Tennishalle muss das Licht gezielt dort ankommen, wo es benötigt wird: auf dem gesamten Spielfeld und möglichst gleichmäßig verteilt.

Dafür spielen Positionierung, Montagehöhe, Abstrahlcharakteristik und Anzahl der Leuchten eine entscheidende Rolle.

Ein Panel kann deshalb nicht allein anhand seiner Leistung oder seines Lichtstroms beurteilt werden.

Sportstrahler: Licht gezielt auf den Platz bringen

Speziell geplante Sportstrahler bieten die Möglichkeit, das Licht über unterschiedliche Optiken und Ausrichtungen gezielt auf die benötigten Bereiche des Spielfeldes zu lenken.

Das ermöglicht eine Lichtplanung, bei der nicht einfach möglichst viel Licht erzeugt wird, sondern die vorhandene Lichtleistung möglichst effizient genutzt werden soll.

Bei Sinus Solutions planen wir deshalb jede Tennishalle individuell.

Auf Basis der Hallengeometrie, der vorhandenen Konstruktion und des gewünschten Beleuchtungsniveaus wird zunächst eine Lichtsimulation erstellt.

Dabei lässt sich bereits vor der Montage beurteilen:

  • welche Anzahl von Strahlern benötigt wird,
  • welche Positionen sinnvoll sind,
  • welche Beleuchtungsstärke erreicht wird,
  • wie gleichmäßig die Spielfläche ausgeleuchtet wird und
  • welche Gesamtanschlussleistung die geplante Anlage besitzt.

Warum die Wattzahl einer einzelnen Leuchte wenig aussagt

Ein häufiger Fehler beim Vergleich verschiedener Angebote ist die Betrachtung der Leistung einzelner Leuchten.

Beispielsweise könnte eine LED-Röhre 50 Watt und ein Sportstrahler 150 Watt benötigen.

Auf den ersten Blick wirkt die LED-Röhre deutlich sparsamer.

Für einen sinnvollen Vergleich müsste jedoch betrachtet werden, wie viele Leuchten von beiden Systemen benötigt werden, um dieselbe Lichtqualität auf dem Platz zu erreichen.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Benötigt Lösung A 60 Leuchten mit jeweils 50 Watt, ergibt sich eine Gesamtanschlussleistung von 3.000 Watt.

Benötigt Lösung B dagegen 18 Leuchten mit jeweils 150 Watt, liegt die Gesamtanschlussleistung bei 2.700 Watt.

Obwohl die einzelne Leuchte der zweiten Variante dreimal so viel Leistung besitzt, benötigt die komplette Anlage weniger elektrische Leistung.

Dieses Beispiel zeigt, warum Angebote für Tennishallen nicht anhand einzelner Wattzahlen verglichen werden sollten.

Lux allein ist ebenfalls nicht entscheidend

Auch die durchschnittliche Beleuchtungsstärke in Lux ist nur ein Teil der Bewertung.

Eine Anlage kann beispielsweise einen hohen durchschnittlichen Lux-Wert erreichen und trotzdem Bereiche aufweisen, die wesentlich dunkler oder heller sind als andere.

Für Tennisspieler kann diese ungleichmäßige Beleuchtung störender sein als eine etwas geringere, dafür gleichmäßig verteilte Beleuchtungsstärke.

Gerade beim Tennis sind schnelle Ballwechsel, hohe Bälle und häufig wechselnde Blickrichtungen typisch.

Deshalb betrachten wir neben der Beleuchtungsstärke insbesondere die Gleichmäßigkeit und Lichtverteilung auf dem gesamten Spielfeld.

Blendung spielt beim Tennis eine besondere Rolle

Wer selbst Tennis spielt, kennt die Situation: Der Ball wird hoch gespielt und der Blick richtet sich direkt in Richtung der Hallenbeleuchtung.

Genau deshalb sollte eine Tennishallenbeleuchtung nicht nur hell sein.

Positionierung, Optik und Ausrichtung der Leuchten müssen so geplant werden, dass eine gute Sicht auf Ball, Linien und Spielfeld ermöglicht wird und störende Blendung möglichst begrenzt bleibt.

Eine sorgfältige Lichtplanung ist deshalb wichtiger als die bloße Auswahl eines bestimmten LED-Leuchtentyps.

Auch Wartung und Lebensdauer gehören in den Vergleich

Bei der Wirtschaftlichkeit einer Beleuchtungsanlage zählt nicht nur der Anschaffungspreis.

Über die gesamte Nutzungsdauer entstehen weitere Kosten, beispielsweise durch:

  • Stromverbrauch,
  • Wartung,
  • Austausch einzelner Komponenten,
  • mögliche Ausfallzeiten und
  • Arbeitsaufwand bei Reparaturen.

Auch bei LED-Systemen bestimmen nicht ausschließlich die verbauten LEDs die Lebensdauer der Gesamtanlage. Treiber, Elektronik, Temperaturmanagement und Betriebsbedingungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Deshalb sollte bei einem Vergleich nicht nur gefragt werden:

„Was kostet die Anlage heute?“

Sondern:

„Was kostet die Anlage über ihre gesamte Nutzungsdauer?“

Was sollte ein Verein bei verschiedenen Angeboten vergleichen?

Wer mehrere Angebote für die LED-Umrüstung einer Tennishalle vorliegen hat, sollte möglichst nicht nur den Gesamtpreis vergleichen.

Interessanter sind unter anderem folgende Werte:

Gesamtanschlussleistung der kompletten Anlage

Wie viele Kilowatt benötigt die gesamte Hallenbeleuchtung?

Geplante Beleuchtungsstärke

Welche Lux-Werte werden auf dem Spielfeld erreicht?

Gleichmäßigkeit

Wie gleichmäßig verteilt sich die Beleuchtung über die gesamte Spielfläche?

Anzahl der Leuchten

Wie viele einzelne Lichtpunkte werden benötigt?

Lichtplanung

Gibt es eine nachvollziehbare Simulation vor der Montage?

Steuerung

Können einzelne Plätze oder Beleuchtungsstufen separat geschaltet werden?

Messung nach der Installation

Werden die tatsächlich erreichten Beleuchtungswerte dokumentiert?

Wartung und Komponenten

Wie ist die Anlage aufgebaut und welche Komponenten können im Bedarfsfall ausgetauscht werden?

Erst mit diesen Informationen lassen sich unterschiedliche Beleuchtungskonzepte sinnvoll miteinander vergleichen.

Unser Ansatz: Erst planen, dann montieren

Bei Sinus Solutions beginnt die LED-Umrüstung einer Tennishalle deshalb nicht mit der Frage:

„Welche Leuchte wollen wir verkaufen?“

Sondern mit der Frage:

„Welche Beleuchtung benötigt diese Halle?“

Nach der Bestandsaufnahme erstellen wir eine individuelle Lichtplanung und simulieren die geplante Beleuchtung.

Erst danach werden Anzahl, Leistung, Positionierung und Ausrichtung der Leuchten festgelegt.

Für uns zählt das Ergebnis auf dem Platz: eine gleichmäßige Lichtverteilung bei möglichst geringer Gesamtanschlussleistung.

LED-Röhre, LED-Panel oder Sportstrahler – was ist nun besser?

Eine pauschale Antwort allein anhand der Bauform wäre nicht seriös.

LED-Röhren, Panels und Sportstrahler können sich hinsichtlich Lichtverteilung, Leistung, Installation und Wartung deutlich unterscheiden. Zusätzlich unterscheiden sich auch Produkte innerhalb derselben Kategorie erheblich voneinander.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

„Welche Leuchte ist grundsätzlich die beste?“

Sondern:

„Mit welchem Beleuchtungskonzept erreichen wir in dieser Tennishalle die gewünschte Lichtqualität bei einer technisch und wirtschaftlich sinnvollen Gesamtanlage?“

Genau deshalb empfehlen wir, verschiedene Angebote anhand von Lichtplanung, Lux-Werten, Gleichmäßigkeit und Gesamtanschlussleistung zu vergleichen – und nicht nur anhand von Stückpreis oder Wattzahl einzelner Leuchten.

Sie möchten unterschiedliche Angebote vergleichen?

Sie haben bereits ein Angebot für LED-Röhren, LED-Panels oder eine andere Beleuchtungslösung vorliegen?

Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Beleuchtungswerte und welche Gesamtanschlussleistung die verschiedenen Konzepte tatsächlich erreichen sollen.

So können Sie die Lösungen nicht nur anhand des Anschaffungspreises, sondern anhand ihrer technischen und wirtschaftlichen Eigenschaften vergleichen.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Tennishalle.

von Simon Haussmann 9. Januar 2025
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von Simon Haussmann 9. Januar 2025
Die Beleuchtung eines Sportplatzes spielt eine zentrale Rolle für Spieler, Zuschauer und Betreiber. Traditionelle Beleuchtungssysteme wie Halogen- oder Metallhalogenidlampen sind zwar weit verbreitet, doch der Wechsel zu moderner LED-Technologie bietet erhebliche Vorteile. Von Energieeinsparungen über bessere Lichtqualität bis hin zu geringeren Betriebskosten – der Umstieg lohnt sich. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie erfolgreich auf LED-Technologie umstellen. 1. Warum auf LED-Technologie umsteigen? LEDs (Licht-emittierende Dioden) haben sich als eine der effizientesten Beleuchtungstechnologien etabliert. Gründe für den Umstieg: Energieeffizienz: LEDs verbrauchen bis zu 70 % weniger Strom als herkömmliche Lampen. Längere Lebensdauer: Mit bis zu 50.000 Betriebsstunden halten LEDs bis zu 10-mal länger. Bessere Lichtqualität: LEDs bieten gleichmäßige, flimmerfreie und blendfreie Ausleuchtung. Umweltfreundlichkeit: Weniger Energieverbrauch und keine giftigen Stoffe wie Quecksilber. 2. Planungsphase: Anforderungen definieren Bevor Sie auf LED-Technologie umsteigen, sollten Sie die spezifischen Anforderungen Ihres Sportplatzes analysieren: Sportart: Fußball, Tennis oder Leichtathletik erfordern unterschiedliche Beleuchtungsstärken. Normen: Stellen Sie sicher, dass die Beleuchtung die DIN EN 12193 für Sportstätten erfüllt. Lichtstärke und Gleichmäßigkeit: Planen Sie eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne dunkle Zonen. Nachhaltigkeit: Überlegen Sie, wie Sie die Lichtverschmutzung minimieren können. 3. Auswahl der richtigen LED-Systeme Bei der Auswahl der LEDs sollten Sie auf folgende Aspekte achten: Leistung: Achten Sie auf eine hohe Lumen-Ausbeute (lm/W), um maximale Helligkeit bei minimalem Stromverbrauch zu erreichen. IP-Schutzklasse: Für den Einsatz im Freien sollte die Schutzklasse mindestens IP65 betragen. Farbtemperatur: Wählen Sie eine Farbtemperatur von 4000–5700 Kelvin für natürliche Lichtverhältnisse. Steuerung: Smarte Beleuchtungssysteme ermöglichen die Anpassung an verschiedene Situationen. 4. Installation: Fachgerechte Umsetzung Die Installation von LED-Beleuchtung erfordert Präzision: Fachbetrieb beauftragen: Arbeiten Sie mit erfahrenen Elektrikern oder Beleuchtungsspezialisten. Mast- und Lampenhöhe: Achten Sie darauf, dass die Lampen in der richtigen Höhe angebracht werden, um die optimale Lichtverteilung zu gewährleisten. Kabelmanagement: Überprüfen Sie, ob bestehende Kabel den Anforderungen der neuen LEDs entsprechen. 5. Kosten und Fördermöglichkeiten Der Wechsel zu LED-Technologie ist eine Investition, die sich oft innerhalb weniger Jahre amortisiert. Anschaffungskosten: LEDs sind zunächst teurer, aber die langfristigen Einsparungen bei Energie- und Wartungskosten gleichen dies aus. Förderprogramme: Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Beleuchtung. In Deutschland bietet beispielsweise die KfW spezielle Programme an. 6. Wartung und Nachrüstung Nach der Installation ist nur minimaler Wartungsaufwand erforderlich: Regelmäßige Reinigung: Entfernen Sie Schmutz und Staub, um die Lichtausbeute zu erhalten. Kontrolle der Steuerung: Überprüfen Sie regelmäßig die Funktion der Steuerungssysteme. Nachrüstung: LEDs sind modular aufgebaut und können leicht aufgerüstet werden. Fazit: Eine Investition in die Zukunft Die Umstellung auf moderne LED-Technologie ist mehr als nur ein technisches Upgrade. Sie bedeutet geringere Betriebskosten, eine bessere Spielerfahrung und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit einer sorgfältigen Planung und der richtigen Umsetzung wird Ihr Sportplatz in neuem, nachhaltigem Glanz erstrahlen. Wenn Sie Unterstützung bei der Planung oder Umsetzung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Gemeinsam machen wir Ihren Sportplatz fit für die Zukunft!
von Simon Haussmann 15. Juni 2023
In den letzten Jahren haben sich LED-Leuchten zu einer beliebten Wahl für Beleuchtungszwecke entwickelt. Ihre Effizienz, Haltbarkeit und Vielseitigkeit haben herkömmliche Beleuchtungsoptionen wie Glühbirnen und Leuchtstofflampen in vielen Anwendungsbereichen weitgehend abgelöst. Bei der Auswahl von LED-Leuchten stoßen Verbraucher oft auf den Begriff "Kelvin-Lichtfarbe". Doch was genau bedeutet diese Kelvin-Skala und wie beeinflusst sie die Beleuchtung? In diesem Blogbeitrag werden wir uns genauer mit der Bedeutung der Kelvin-Lichtfarbe bei LED-Beleuchtung auseinandersetzen. Was ist die Kelvin-Skala? Die Kelvin-Skala ist eine Einheit zur Messung der Farbtemperatur von Licht. Sie wurde nach dem britischen Physiker William Thomson, 1. Baron Kelvin, benannt. Die Kelvin-Skala erstreckt sich von niedrigen Werten, die warme Farbtöne repräsentieren, bis hin zu höheren Werten, die kühlere Farbtöne anzeigen. Die Beziehung zwischen Kelvin und Lichtfarbe: Die Kelvin-Skala wird oft verwendet, um die Lichtfarbe von LED-Leuchten zu beschreiben. Je höher der Kelvin-Wert, desto kühler wird die Lichtfarbe wahrgenommen, während niedrigere Kelvin-Werte wärmere Farbtöne repräsentieren. Um dies besser zu verstehen, betrachten wir die drei gängigsten Kelvin-Bereiche bei LED-Leuchten: Warmweiß (2700K-3500K): LED-Leuchten mit einer Farbtemperatur von 2700K-3500K erzeugen ein warmes, gemütliches Licht, das mit dem Licht von traditionellen Glühbirnen vergleichbar ist. Dieser Bereich wird oft für Wohnbereiche, Schlafzimmer oder Restaurants verwendet, um eine einladende und entspannte Atmosphäre zu schaffen. Neutralweiß (3500K-5000K): Eine Farbtemperatur zwischen 3500K und 5000K wird als neutralweiß bezeichnet. Dieser Bereich liegt zwischen warmem und kaltem Licht und bietet eine ausgewogene Beleuchtung. Neutralweißes Licht wird häufig in Büros, Schulen oder Krankenhäusern eingesetzt, da es die Konzentration fördern und Farben naturgetreu wiedergeben kann. Tageslichtweiß (5000K-6500K): LED-Leuchten mit einer Farbtemperatur von 5000K-6500K erzeugen ein kühles, bläuliches Licht, das dem natürlichen Tageslicht ähnelt. Dieser Bereich wird oft in Arbeitsumgebungen wie Büros, Werkstätten oder in Bereichen, in denen präzise Farbwiedergabe erforderlich ist, wie Kunststudios oder Fotolabors, eingesetzt. Die Bedeutung der Kelvin-Lichtfarbe: Die Wahl der richtigen Kelvin-Lichtfarbe ist entscheidend, um die gewünschte Atmosphäre und Funktionalität in einem Raum zu erreichen. Unterschiedliche Lichtfarben haben unterschiedliche Auswirkungen auf unsere Stimmung, Wahrnehmung und Produktivität. Warmweißes Licht (2700K-3500K) kann eine beruhigende und entspannende Wirkung haben, während kühleres Licht (5000K-6500K) unsere Aufmerksamkeit und Konzentration steigern kann. Darüber hinaus spielt die Kelvin-Lichtfarbe auch eine wichtige Rolle bei der Farbwiedergabe. Eine höhere Kelvin-Zahl kann dazu führen, dass Farben heller und kontrastreicher erscheinen, während niedrigere Kelvin-Werte dazu neigen, Farben wärmer und gedämpfter darzustellen. Bei der Auswahl der richtigen Kelvin-Lichtfarbe für Ihre LED-Beleuchtung sollten Sie den Verwendungszweck des Raums und die gewünschte Atmosphäre berücksichtigen. In Wohnbereichen wie Schlafzimmern oder Wohnzimmern kann warmweißes Licht eine gemütliche und entspannte Umgebung schaffen. In Arbeitsbereichen wie Büros oder Küchen kann neutralweißes oder tageslichtweißes Licht die Sichtbarkeit verbessern und die Produktivität fördern. Es ist auch wichtig zu beachten, dass persönliche Vorlieben eine Rolle spielen. Einige Menschen bevorzugen möglicherweise das wärmere Licht einer Glühbirne, während andere das kühlere Licht von Tageslicht bevorzugen. Für Tennishallen empfehlen wir eine Lichtfarbe von rund 5000 Kelvin. Dieses Licht hält die Konzentration der Tennisspieler hoch und ist für Sport ideal. Bei Flutlicht im Freien sind jedoch nur 4000 Kelvin aus Naturschutzgründen erlaubt. Aber auch diese Lichtfarbe eignet sich noch immer sehr gut zum Ballsport unter freiem Himmel!
von Simon Haussmann 17. Februar 2023
Die Einzel WM im Tennis fand dieses Jahr in Lissabon statt und begeisterte Tennisfans auf der ganzen Welt. Die Ergebnisse der verschiedenen Wettbewerbe waren beeindruckend und es gab einige Überraschungen. In diesem Blog-Beitrag werden wir uns das Abschneiden unserer Fürsprecher ansehen. Mit Verena Baur-Jöchle, Steffi Bachofer, und Tony Holzinger waren gleich 3 Akteure im Einsatz in den Konkurenzen der Damen 30, Damen 35, Herren 35 und den verschiedenen Doppelwettbewerben ansehen. In der Einzelkonkurrenz der Damen 30 bei der Einzel-WM im Tennis in Lissabon im Jahr 2022 hat Verena Baur-Jöchle eine beeindruckende Leistung gezeigt. Im Halbfinale stand sie Eileen Aranas-Roth gegenüber und kämpfte hart, um den Sieg zu erringen. Sie unterlag letztendlich knapp im dritten Satz und hätte beinahe den überraschenden Finaleinzug erreicht. Die Damen 35 Kategorie war äußerst spannend. Im Halbfinale besiegte Steffi Bachofer Kim Peters klar in zwei Sätzen mit 6:1 und 6:2. Im Finale lieferten sich dann Steffi Bachofer und Rita Freitas ein unglaubliches Match, das schließlich in drei Sätzen entschieden wurde. Freitas gewann den ersten Satz mit 6:4, bevor Bachofer im zweiten Satz zurückschlug und diesen in einem dramatischen Tiebreak gewann. Im dritten Satz hatte Freitas jedoch die Oberhand und sicherte sich den Sieg mit 6:2. In der Herren 35 Einzelkonkurrenz zeigte Tony Holzinger ebenfalls eine bemerkenswerte Leistung. Im Halbfinale traf er auf Viacheslav Siedoplatov und kämpfte hart, um einen Sieg im dritten Satz zu erringen. Im Finale traf er auf Fred Gil und obwohl er letztendlich unterlag, war er absolut zufrieden und glücklich mit dem starken Abschneiden bei der Tennis WM. In den Doppelwettbewerben waren ebenfalls viele starke Leistungen zu sehen. Im Herren-Doppel AK30 setzten sich Tony Holzinger und Goncalo Falcao gegen Ivan Korol und Alexander Tolkachev durch. Im AK35 Doppel setzten sich Steffi Bachofer und Manon Kruse gegen Karyn Hambridge und Kim Peters durch. Im Mixed-Doppel AK35 besiegten Steffi Bachofer und Tony Holzinger das portugiesische Paar Rita Freitas und Fred Gil mit 7:5 und 6:2. Wir gratulieren Verena Baur-Jöchle zur Bronzemedaille im Einzel in der AK30, Steffi Bachofer zur Silbermedaille im Einzel sowie zu Gold im Doppel und im Mixed in der AK35, Tony Holzinger zur Silbermedaille im Einzel sowie zu Gold im Doppel und Mixed in der AK35!
von Simon Haussmann 3. Februar 2023
Entdecken Sie die Vorteile einer LED-Sportbeleuchtung für Tennis und erleben Sie ein optimales Spielerlebnis bei jedem Spiel.
von Simon Haussmann 3. Februar 2023
Die Ballwurfprüfung ist ein wichtiger Teil der Zertifizierung von LED-Beleuchtung nach der DIN 18032-3. Sie dient dazu, die Widerstandsfähigkeit der Leuchte gegenüber mechanischen Belastungen zu testen. Hierbei wird ein Handball mit Überdruck auf die Leuchte geschossen, um zu überprüfen, ob das Gehäuse beschädigt und ob die Funktionalität der Leuchte beeinträchtigt wird.